Jährlich sterben bundesweit etwa 30 Menschen bei Kollisionen mit Wildtieren, rund 3.400 Menschen werden verletzt. Der Sachschaden wird auf eine halbe Milliarde Euro geschätzt. Der ADAC rät Verkehrsteilnehmern daher, in wald- und wiesenreichen Gebieten derzeit besonders vorsichtig und vorausschauend zu fahren.
Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen warnt aktuell vor der Gefahr eines Wildunfalls. Sie sei jetzt besonders hoch, da noch bis Mitte August Rehwildbrunftzeit ist. Treiben die Böcke die Ricken in ihrem Liebesrausch vor sich her, ist jegliche Scheu verflogen. Gefahrenquellen werden nicht mehr wahrgenommen. Wer glaubt, dass die liebestollen Rehe nur nachts unterwegs sind, der irrt. Auch am hellichten Tag springen sie plötzlich auf die Straße.





