Mit dem DS3 im Anti-Retro-Design auf Basis des C3 hat Citroen den Geschmack seiner Kunden getroffen: Bis Ende Oktober 2010 wurden rund 55.000 DS3 ausgeliefert – meist in der Top-Ausstattung und mit dem leistungsstärksten Triebwerk. In einigen europäischen Ländern konnte der DS3 den MINI, seinem schärfsten Wettbewerber überholen – „auch in Deutschland liegen wir mit dem Verkauf des DS3 gut im Rennen“, so Citroen Sprecher Stephan Lützenkirchen. Und die Modellbezeichnung „DS“ wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen: Im Sommer 2011 folgt der DS4 bevor zum Jahreswechsel der DS5 als Diesel-Hybrid am Start steht – und für 2012 soll auch eine offene Version des DS3 in Planung sein. Die einst konservative Marke will mehr Emotionen mit technischer Kompetenz vermitteln und eine sichtbare Brücke zu ihren motorsportlichen Erfolge in der Rallye-WM schlagen.



[Anzeige] Mehr als zwei Drittel aller deutschen Autofahrer halten sich nicht an den Paragrafen 7 der Straßenverkehrsordnung – dem so genannten Reißverschlußverfahren. 71 Prozent scheren bereits weit vor der zu Ende gehenden oder blockierten Fahrspur ein und glauben sogar noch, dadurch den Verkehrsfluss zu verbessern. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage der GfK-Marktforscher im Auftrag einer KFZ Direktversicherung. Nur 29 Prozent – 38,1 Prozent der Autofahrer aus den neuen Bundesländern und nur 26,6 Prozent aus den “Alten” – verhalten sich korrekt und fahren bis zum Spurende durch, um sich dann nach dem verbindlich vorgeschriebenen Motto “Ein Fahrzeug von links – eins von rechts” einzuordnen. Und ziehen sich damit immer noch häufig den Unmut der anderen Verkehrs-Teilnehmer zu.
