„Etwa alle acht Jahre“, sagt der Mann, der die Kommunikation Produkt und Technik des Unternehmens verantwortet, stehe „ein ganz besonderes Ereignis bevor.“ Im Blick hat Stephan Öri die Markteinführung des nächsten Flaggschiffs der Marke, als er dieser Tage die erste Runde der internationalen Pressepräsentation des neuen Audi A8 im andalusischen Casares startet. Hier im Süden Spaniens wird das Auto nun drei Wochen lang in den Händen von Motorjournalisten als der überzeugende Souverän der Ringe werben, um die Botschaft von der dritten A8-Generation vor allem in jene Länder zu tragen, in denen Audi zuerst Käufer für sein so nobles Gefährt vermutet.
„Für mich persönlich ist dieses Auto pure Faszination, ein echtes Erlebnis für all unsere Sinne“, erklärt Audi-Chef Rupert Stadler bei der Pressepräsentation dieses automobilen Gipfelstürmers vom Feinsten. Der unmittelbare Kontakt, mehr noch das erste Fahrerlebnis mit diesem Auto, lässt es schwerfallen, sich auf den nachhaltigsten Eindruck festzulegen. Ist es – laut Stadler – „das unverwechselbare klare Design, das die souveräne Eleganz einer schönen Skulptur“ ausstrahle, oder sind es „die luxuriösen Materialien, die edlen Oberflächen, die Audi-typische Leidenschaft für Präzision“? – Die rein visuellen Genüsse können von den Emotionen, die sich hinter dem Lenkrad in Fahrt mit dem imponierenden neuen Flaggschiff einstellen, in den Hintergrund gedrängt werden.
Die im nächsten Jahr auslaufende Jobgarantie seiner Mitarbeiter hat der Wolfsburger Automobilbauer verlängert. Wie Volkswagen am 16. Februar 2010 mitteilte gilt diese Vereinbarung, auf die sich VW und die IG Metall verständigt haben bis Ende 2014. Zudem bekräftigten Unternehmen und Arbeitnehmervertreter, die schon früher vereinbarten Produktivitätssteigerungen gemeinsam sicherzustellen. Auch waren die Einführung einer leistungsorientierten Vergütungskomponente und die leistungsabhängige Übernahme der Ausgebildeten Gegenstand des Ursprungsvertrages. Dr. Horst Neumann, Personalvorstand der Volkswagen AG, hob in dem Zusammenhang die Wettbewerbsfähigkeit als Voraussetzung für eine Beschäftigungssicherung hervor: „Nur erfolgreiche Unternehmen können dauerhaft Arbeitsplätze sichern und schaffen.“ Mit der Stärkung der Leistungsorientierung habe man das Tarifsystem substanziell weiterentwickelt. 
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