Auch anderthalb Wochen nach dem katastrophalen Erdbeben liegen weite Teile der japanischen Industrie lahm. Nachdem Autobauer Toyota das Aussetzen der Fertigung in den zwölf heimischen Werken bis Samstag verlängert hat, muss jetzt auch noch der Verkaufsstart zweier wichtiger neuer Modelle des Toyota Prius auf dem Heimatmarkt verschoben werden. Die für Ende April geplante Erweiterung der Serie könne nicht gehalten werden, berichtet das „Handelsblatt“ mit Bezug auf Unternehmensangaben. Auf insgesamt rund 140.000 Fahrzeuge würden sich die durch den Produktionsstopp bedingten Ausfälle belaufen. Wann weiter produziert werden kann, muss noch entschieden werden, ist vom Konzern zu hören. Bisher sei lediglich die Ersatzteil-Produktion sowie die Teileproduktion für die ausländischen Endmontagewerke wieder aufgenommen worden.





