Die Hoffnungen bei Toyota waren groß, als man vor drei Jahren mit dem Auris das Nachfolgemodell für den Corolla – das weltweit meistverkaufte Fahrzeug – präsentierte. Er sollte nicht nur an die Verkaufserfolge des Vorgängers anknüpfen, sondern noch mehr Marktanteile im in Europa und speziell in Deutschland so bedeutenden Kompaktsegment erobern. Doch es blieb bei der Hoffnung. Das als Weltauto konzipierte Fahrzeug wurde äußerlich als zu bieder empfunden, die Qualitätsanmutung im Innenraum bemängelt, und der Preis war ebenfalls recht happig. Jetzt hat Toyota reagiert und nimmt mit einer überarbeiteten Version einen zweiten Anlauf.
Mit einem komplett neuen Kühlergrill wirkt der Auris moderner, dynamischer, und auch die Korrekturen am Heck mit plakativen Schlussleuchten und verbreitertem Stoßfänger ergeben ein erheblich gefälligeres Aussehen. Noch stärker überarbeitet wurde der Innenraum, der jetzt durchaus Wohlfühl-Atmosphäre ausstrahlt. Hochwertigere, haptisch angenehme Kunststoffe haben das Hartplastik weitestgehend abgelöst, die Farbgebung ist freundlicher und die Instrumentierung klarer. Zudem wurden einige ergonomische Schnitzer eliminiert, sodass sich Schalter und Knöpfe einfacher als bislang bedienen lassen und auch die Nutzung der Handbremse keine Verrenkungen mehr nötig macht.



Die im nächsten Jahr auslaufende Jobgarantie seiner Mitarbeiter hat der Wolfsburger Automobilbauer verlängert. Wie Volkswagen am 16. Februar 2010 mitteilte gilt diese Vereinbarung, auf die sich VW und die IG Metall verständigt haben bis Ende 2014. Zudem bekräftigten Unternehmen und Arbeitnehmervertreter, die schon früher vereinbarten Produktivitätssteigerungen gemeinsam sicherzustellen. Auch waren die Einführung einer leistungsorientierten Vergütungskomponente und die leistungsabhängige Übernahme der Ausgebildeten Gegenstand des Ursprungsvertrages. Dr. Horst Neumann, Personalvorstand der Volkswagen AG, hob in dem Zusammenhang die Wettbewerbsfähigkeit als Voraussetzung für eine Beschäftigungssicherung hervor: „Nur erfolgreiche Unternehmen können dauerhaft Arbeitsplätze sichern und schaffen.“ Mit der Stärkung der Leistungsorientierung habe man das Tarifsystem substanziell weiterentwickelt. 



