Im Rahmen der elften Challenge Bibendum in Berlin feiert der neue, sich selbst reparierende Konzeptreifen von Michelin seine Publikumspremiere. Der Reifenhersteller demonstriert auf dem internationalen Event für nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr eindrucksvoll, wie innovative Reifentechnologien zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen können.
Ein Testfahrzeug rollt mit dem „3-S-Konzept“ genannten Michelin Pneu über mehrere Zentimeter lange Stahlnägel, ohne dass der geringste Druckverlust entsteht. Eine spezielle Gummimischung im Reifeninnern versiegelt von selbst sofort Löcher in der Lauffläche. Der Einsatz dieses Polymers verursacht keine Vibrationen, auch wenn das Fahrzeug lange gestanden hat. Der Reifen bietet dabei weiterhin alle typischen Leistungsmerkmale der Marke Michelin: Sicherheit, Langlebigkeit und Kraftstoffersparnis.


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Die Bridgestone Sicherheitskontrollen, die 2010 im Rahmen der Sicherheitsinitiative „Erst Denken – Dann Lenken“ (Think Before You Drive) an 38.000 Fahrzeugen in neun EU-Ländern vorgenommen wurden, haben gezeigt, dass 7,5 Prozent aller Fahrer mit zu niedrigem Reifendruck unterwegs waren (d.h. mindestens 0,5 bar unterhalb des vom Hersteller empfohlenen Drucks). 0,5 Prozent der Fahrer gefährdeten ihre Sicherheit sogar durch erheblichen Unterdruck (mehr als 0,75 bar unter der Empfehlung). Nahezu zwölf Prozent aller Reifen auf der Straße waren außerdem so verschlissen, dass sie unterhalb des von der EU festgelegten Grenzwerts von 1,6 mm Profiltiefe lagen. Etwa zwei Prozent aller inspizierten Reifen waren nicht nur stark abgenutzt, sondern auch mit erheblichem Unterdruck unterwegs.
