Sie kann es nicht lassen, Renaults Tochter Dacia. Bei Preiswertangeboten dreht sie ein Ding nach dem anderen. Mittlerweile ist sie bei Verführungsnummer sieben angekommen: Gefolgt waren dem ersten Modell Logan in rascher Folge Logan MCV, Sandero, Sandero Stepway, Logan Express, Logan Pick-up und zuletzt als kompaktes SUV der Duster. Dacia startete quasi einen Generalangriff von Modellen mit Einstiegespreisen deutlich unter 10.000 Euro oder etwas darüber. Immer aber als harte Nuss für die Wettbewerber. Dacia geht der Atem nicht aus; man kann es fühlen. Die Marke ist für weitere Überraschungen gut.
Der Testwagen Duster Prestige markiert das Spitzenniveau, dem motorisch recht bescheiden mit einen 1,4-Liter-Turbodiesel entsprochen wird. Er leistet 81 kW (107 PS). Bei der Antriebsformation hielt sich das Testobjekt zurück. Es stand als Fronttriebler (4×2) zur Verfügung (Einstiegspreis: 11.990 Euro). Der Allradler (Diesel oder Benziner, maximal 77 kW/105 PS oder 81 kW/110 PS) lockt mit einem Einstiegspreis von 13.890 Euro. Beim Vierfüßler werden bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder geleitet.





