Remakes von erfolgreichen gewesenen, alter Filmen sind nicht nur in der Welt der Cineasten beliebt. Auch die Mehrmarken-Autohersteller nutzen ab und an die Idee. So wie Anfang des Jahres der VW-Konzern, der den Ende 2007 ausgelaufenen alten Audi A4 unter dem Namen „Exeo“ bei Seat wieder auferstehen lies und so ohne die üblichen horrenden Entwicklungskosten seiner spanischen Tochter endlich den Einstieg in die Mittelklasse ermöglichte.
Der Exeo ist aber beileibe kein 1:1-Abklatsch des ehemaligen Ingolstädter Erfolgsmodells, auch wenn die Verwechslungsgefahr vor allem im Innenraum sehr groß ist. So wurden mehr als 30 Prozent aller Bauteile des alten A4 entweder überarbeitet oder komplett erneuert. Mit dem Ergebnis, dass einiges anders, vieles besser geworden ist, und das Fahrzeug durchaus auf der Höhe unserer Zeit ist.
Äußerlich ist der Spanier vor allem an der neuen Front mit Seat-spezifischem Grill, nach hinten gezogenen Scheinwerfern sowie dem wabenförmigen Lufteinlassgitter unterhalb des Stoßfängers zu erkennen. Das Heck ist muskulöser geworden und trägt natürlich die typischen Seat-Rückleuchten. Zusammen mit einigen anderen Details ergibt dies eine dynamischere, sportivere Ausstrahlung, was dem generellen Seat-Image ja auch entspricht.







