Das kalifornische Unternehmen Tesla, Hersteller des gleichnamigen Elektro-Roadsters, plant den Gang an die Börse und meldete am Freitag (29. Januar 2010) sein Vorhaben bei der US-Börsenaufsicht SEC an. Zu Details wie Erstausgabepreis oder Handelsstart der Papiere wollten sich die Kalifornier nicht äußern. Es ist in den USA der erste Börsengang eines Autobauers seit gut 50 Jahren. Zuletzt wagte Ford diesen Schritt 1956. – Insgesamt bis zu 100 Millionen US-Dollar verspricht sich Tesla von der Emission. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch seinen mehr als 100.000 Dollar teuren Elektro-Roadster. 2012 soll ein zweites E-Modell folgen, das mit Platz für sieben Personen und einem erschwinglicheren Anschaffungspreis von 50.000 Dollar für einen breiteren Kundenkreis gedacht ist.
Mit ihren 450 Beschäftigten produzieren die Kalifornier rund 1.000 Autos pro Jahr. Als Partner arbeitet Daimler beispielsweise mit an der Entwicklung von Fahrzeugbatterien auf Lithium-Ionen-Basis. Seit Sommer vergangenen Jahres ist Tesla auch in Deutschland mit einem Showroom in München vertreten, und die Eröffnung weiterer Standorte in Europa im laufenden Jahr ist geplant. (auto-reporter.net/br/Foto: Tesla)
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