Als erstes Fahrzeug mit Dieselmotor erreicht der Mercedes E 350 CDI BlueTEC die volle Punktzahl (50 Punkte) in der Schadstoffbewertung des ADAC EcoTests. In der Gesamtbewertung bekommt das Auto vier Sterne. Die Abgasnachbehandlungstechnologie des aktiven SCR (Selective Catalytic Reduction) hat den Ausstoß von Partikeln und Stickoxiden bei dem nach Euro 6 zugelassenen Modell erheblich verringert.
„Schade, dass er nicht so sparsam ist, wie andere Diesel in dieser Klasse,“ bedauert ADAC-Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt. „Mit seinen 31 Punkten in der CO2-Bewertung ist er im Gesamtergebnis noch weit von den fünf Sternen entfernt. Das Ergebnis zeigt aber, dass die SCR-Technik momentan bei der Abgasreinigung von Dieselmotoren die Nase vorn hat.“
Den ADAC EcoTest führen zurzeit drei Autos mit fünf Sternen an: der VW Erdgas Passat 1.4 TSI EcoFuel sowie die beiden Hybridfahrzeuge Toyota Prius 1.8 und Honda Insight 1.3. Bisher gelang es keinem Fahrzeug mit reinem Otto- oder Dieselmotor, die fünf Sterne zu bekommen.
Der ADAC EcoTest ist mit über 1.000 untersuchten Automodellen das umfassendste Umweltranking in Deutschland. Als einziger bewertet der Test in sieben Fahrzeugklassen sowohl den CO2-Ausstoß als auch die Schadstoffemission in realitätsnahen Prüfzyklen. Dabei verlässt sich der Klub nicht auf Herstellerangaben, sondern nur auf eigene, nach strengeren Standards erhobene Messwerte. Neben dem Zulassungstest NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) werden auch ein Autobahntest sowie Fahrten mit eingeschalteter Klimaanlage durchgeführt. (auto-reporter.net/sr/Foto: unitedpictures)
Tags: ADAC-EcoTest, Honda Insight 1.3, Mercedes, Mercedes E 350 CDI BlueTEC, Toyota Prius 1.8, VW Erdgas Passat 1.4 TSI EcoFuel


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2 Benutzer haben Kommentare hinterlassen.
Ein Diesel- oder Benzinauto kann nie so umweltfreundlich sein, wie ein Elektro-, Erdgas-, oder Hybridauto
Logisch, dass ein Diesel nicht so umweltfreundlich ist, wie ein Auto, dass mit alternativen Antrieben arbeitet. Allerdings darf man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass auch diese Fahrzeuge Emissionen erzeugen und in die Umwelt eingreifen. Man wählt in diesem Fall nur das kleinere Übel.
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