
VDA-Präsident Matthias Wissmann
Wenn trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise die Zahl der Weltpremieren deutlich zunehme, sei das ein messbares Erfolgskriterium, auf das wir als Ausrichter der IAA durchaus stolz sein dürften. Die IAA habe erneut an Qualität gewonnen, unterstrich der VDA-Präsident. Bemerkenswert sei auch die Innovationskraft der Zulieferindustrie, die auf der IAA 87 Weltpremieren präsentiere; davon stammen 53 von deutschen Zulieferunternehmen. Die Zahl der Aussteller hatte sich seit Anfang September noch einmal um vier Prozent auf 781 Aussteller aus 30 Ländern erhöht; darunter 62 Automobilhersteller.
Rund 10.000 Journalisten aus 90 Ländern haben sich bereits akkreditiert. Die Medienvertreter erwartet mit 80 Pressekonferenzen – davon allein 55 am ersten Pressetag – ein wahrer „Marathon“ an Veranstaltungen. Wissmann: „Diese Zahlen unterstreichen: Es gibt wohl keine andere Automobilmesse weltweit, die ein solch eindrucksvolles Innovationsfeuerwerk zündet wie diese IAA! Und dies – wohlgemerkt – in konjunkturell schwierigsten Zeiten! Hier wird in der Tat sichtbar, wie die Unternehmen aus der Krise herausfahren: mit noch stärkeren Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen, mit noch attraktiveren Produkten!“
Auf dieser IAA, die unter das Motto „Erleben, was bewegt“ gestellt wurde, könnten die Besucher erstmals eine Studie des 1-Liter-Autos sehen, dessen Zielrichtung der Volumenmarkt ist. Und wenn hier auf der IAA zum ersten Mal ein Modell der Oberklasse gezeigt werde, das einen Verbrauch von 3 Litern haben wird, dann sei das ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität – ohne Verzicht auf Sicherheit, Komfort oder Leistung, erklärte der VDA-Präsident. (Foto: auto-reporter.net/ar/W. R.)
Tags: iaa 2009, VDA, Weltpremieren


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