
American way of drive
Gleich geblieben sind lediglich Breite, Höhe und Radstand, alle Karosseriebleche sind hingegen neu. In der Länge legte der „Bussiness-Class-Corssover“ (so Nissan) um 6,5 Zentimeter auf 4,84 Meter zu. In Verbindung mit der höheren Gürtellinie und dem veränderten Winkel der Seitenscheiben ergibt sich eine sehr sportliche Silhouette. Dazu passend wurde die einst eher mächtig wirkende Front pfeilförmiger gestaltet. Ein unverwechselbares Kennzeichen sind die üppigen vertikalen Kühlergrillstreben in Chromoptik über den Scheinwerfern. Das ganze Fahrzeug steht relativ hochbeinig auf 18-Zoll-Rädern und weist geländetaugliche 18 Zentimeter Bodenfreiheit auf. Der Allradantrieb ist frontbetont ausgelegt, schickt aber Bedarf automatisch bis zu 50 Prozent der Antriebskräfte auf die Hinterachse. Das Differenzial lässt sich zudem im Verhältnis 50:50 für unwegsamere Strecken sperren.

Bussiness-Class-Corssover
Nach der Fahrt und Abziehen des Zündschlüssels ziehen sich Lenkrad und Fahrersitz im wahrsten Sinne des Wortes zurück und sorgen so für einen bequemen Aus- und Einstieg. Lobenswert gelöst ist auch der Mechanismus für das Umklappen der Rückenlehnen. Sie können nicht nur mit dem Griff an einem Hebel vom Kofferraum aus umgelegt werden, sondern richten sich nach Knopfdruck auf Wunsch auch elektrisch wieder auf. Weiteres pfiffiges Detail im Ladeabteil ist der Cargo-Organizer. Er lässt sich aus dem Kofferraumboden ausklappen und bietet drei Fächer mit seitlichen Netzen, die verhindern, dass die Einkaufstüten umfallen oder hin- und herrutschen. Nicht so ganz zum luxuriösen Ambiente will die Seitenverkleidung der vorderen Türen passen. Sie wirft über der Armstütze – gewollt – Falten.

Soundsystem mit elf Lautsprechern
Leider fällt auch der Kraftstoffkonsum unter das Kapitel „American way of drive“. Die knapp elf Liter Normverbrauch ließen sich im Alltag nicht realisieren. Mit 14,5 Litern und mehr muss gerechnet werden. Für Europa sollte Nissan dem Murano daher schnellstmöglich den versprochenen Diesel spendieren, denn der ist auch in der Business-Class längst salonfähig. Und eines Tages wird es wohl auch in Amerika so weit sein. (ar/jri)
Daten: Nissan Murano Executive
Länge x Breite x Höhe: 4,84 m x 1,89 m x 1,72 m
Motor (Bauart, Hubraum): V6-Benziner, 3498 ccm
Max. Leistung: 188 kW / 256 PS bei 6000 u/min
Max. Drehmoment: 334 Nm bei 4400 U/min
Verbrauch NEFZ im Mittel: 10,9 Liter
CO2-Emission: 261 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 8,0 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
Leergewicht/Zuladung: 1933 – 1990 kg / 390 – 447 kg
Kofferraumvolumen: 402 – 838 Liter
Anhängelast: 1585 kg
Preis: 50 450 Euro
(Von Jens Riedel/Foto: Auto-Reporter/Nissan)
Tags: Crossover, CVT-Automatikgetriebe, Murano, Nissan, Nissan Murano Executive, SUV


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2 Benutzer haben Kommentare hinterlassen.
Den Nissan Murano Executive finde ich wirklich sehr spannend. Der Wagen hat einen besonderen Charme, welcher wirklich wie im Bericht beschrieben als amerikanisch bezeichnet werden kann. Es ist einfach alles größer und luxuriöser in diesem Auto. Aufgrund des extrem hohen Verbrauchs werde ich mir diesen Wagen allerdings keinesfalls zulegen wollen. Die Umwelt und mein Geldbeutel sind mir doch etwas zu schade.
14,5 Liter Verbrauch sind natürlich erst mal ein Wort, aber bei einem Nissan Murano Executive sollte das einem Wert sein.
Viele Grüße, Herbert
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